Wettspielordnung-Haus- und Platzordnung – EDS Runden – Spielformen – Golf Regeln + Neue Golfregeln ab Januar 2019

Neue Golfregeln – das müssen Sie wissen!

Ab Januar 2019 gelten neue Golfregeln. Die Regeländerungen sollen das Golfspiel leichter verständlich, fairer und zukunftsfähiger machen – bei gleichzeitiger Wahrung des Charakters.

Dazu haben die United States Golf Association (USGA) und der Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews (R&A) als oberste weltweite Regelinstanzen, die Golfregeln grundlegend überarbeitet. Ziel: Das faire und herausfordernde Spiel zu erhalten, es aber gleichzeitig moderner, logischer und zügiger zu machen.

Was heißt das nun genau?

Statt der gewohnten 34 Golfregeln sind es ab dem 1. Januar 2019 nur noch 24. Zunächst natürlich gewöhnungsbedürftig, dient die neue Systematik der besseren Übersicht.

Welches sind die wichtigsten Änderungen?

Als grundlegende Golfregel gilt weiterhin, dass der Ball so gespielt werden soll wie er liegt und der Platz so, wie er vorgefunden wird. Nach wie vor wird von Spielern/innen Integrität und Handeln entsprechend des „Spirit of the Game“ erwartet, also:

  • Aufrichtig handeln (z.B. die Regeln befolgen, alle Strafen anwenden und generell ehrlich sein),
  • Rücksicht auf Andere nehmen (z.B. zügig spielen, auf Sicherheit anderer Personen achten und keine anderen Spieler stören) und
  • den Golfplatz schonen (z.B. Divots zurücklegen und festtreten, Bunker einebnen, Pitchmarken ausbessern und den Golfplatz nicht unnötig beschädigen.

Umgewöhnen müssen wir uns jedoch in folgenden Situationen:

  • „Penalty Areas“ ersetzen „Wasserhindernisse“ – Seen, Teiche, Gräben o.ä. sind wie auch anderes von der Spielleitung markiertes Gelände entweder rote oder gelbe sogenannte „Penalty Areas“.
  • Droppen aus Kniehöhe – Zum Droppen den Ball auf Kniehöhe halten und loslassen.
  • Flaggenstock darf beim Putten im Loch bleiben – Es ist straflos, wenn der Ball beim Putten den Flaggenstock im Loch berührt. Beim Ball aus dem Loch holen ist es nicht erlaubt, durch kräftiges Flaggenstock-Ziehen den Ball aus dem Loch zu pressen.
  • Ballsuche maximal drei Minuten – Statt der bisherigen fünf Minuten ist die erlaubte Zeit für die Ballsuche auf drei Minuten verringert.
  • Lose hinderliche Naturstoffe überall entfernen – Auch im Bunker und in der Penalty Area dürfen lose hinderliche Naturstoffe (z.B. Zweige oder Laub) straflos entfernt werden.
  • Ausrichtung ohne Hilfsmittel – Es darf kein Gegenstand zum Ausrichten auf den Boden gelegt werden und es ist auch nicht mehr erlaubt, dass sich ein Caddie zur Ausrichtung in die Verlängerung der Spiellinie hinter den Spieler stellt.

Wo gibt es weitere Informationen?

  • Auf dieser Seite findest Sie verschiedene Download-Dokumente, die neben den neuen Regeltexten auch Erläuterungen und Begründungen aufführen.
  • Die Mitglieder des Spielausschusses, nehmen gerne Fragen entgegen und beantworten sie nach bestem Wissen und Gewissen.
  • Online stehen im DGV-Serviceportal (www.golf.de/regeln) bereits Informationen zu den neuen Golfregeln zur Verfügung. Neben einigen Erklärungen findest man hier auch kurze Videos, in denen die Neuerungen der Regeln besonders einprägsam erklärt werden.
  • Ab 1. Januar 2019 findet man die neuen Regeln mit leicht verständlichen Erklärungen auch unter  www.rules4you.de.
  • Zum Saisonbeginn 2019 wird auch die DGV-Regel-App und das DGV-Regel-Quiz mit den neuen Golfregeln verfügbar sein.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung der neuen Golfregeln 

Klicken Sie hier in die offiziellen Golfregeln. Auf der linken Seite steht der Original-Regeltext, rechts umfassende Erläuterungen zu der jeweiligen Regel, vielfach von Bildern und Videos begleitet

I. Die Grundlagen des Spiels (Regeln 1-4)
Regel 1 – Das Spiel, Verhalten der Spieler und die Regeln
1.1 Das Golfspiel
1.2 Richtlinien für das Verhalten von Spielern
1.2 a. Von allen Spielern erwartetes Verhalten
1.2 b. Verhaltensvorschriften
1.3 Spielen nach den Regeln
1.3 a. Bedeutung von „Regeln“, Begriffe in Turnieren
1.3 b. Anwendung der Regeln
1.3 c. Strafen
Regel 2 – Der Platz
2.1 Platzgrenzen und das Aus
2.2 Definierte Bereiche des Platzes
2.2 a. Das Gelände
2.2 b. Die vier besonderen Bereiche
2.2 c. Feststellen des Bereichs des Platzes, in dem der Ball liegt
2.3 Gegenstände oder Bedingungen, die das Spiel beeinflussen können
2.4 Spielverbotszonen
Regel 3 – Das Turnier
3.1 Wesentliche Bestandteile aller Turniere
3.1 a. Spielform: Lochspiel oder Zählspiel
3.1 b. Wie Spieler gegeneinander antreten: Einzelne Spieler oder Partner
3.1 c. Wie Spieler Ergebnisse erzielen: Brutto-Ergebnisse oder Netto-Ergebnisse
3.2 Lochspiel
3.2 a. Ergebnis des Lochs und des Lochspiels
3.2 b. Schenken
3.2 c. Anwendung der Handicaps in Netto-Lochspielen
3.2 d. Verantwortlichkeiten von Spieler und Gegner
3.3 Zählspiel
3.3 a. Gewinner im Zählspiel
3.3 b. Ergebnisse im Zählspiel
3.3 c. Nicht eingelocht
Regel 4 – Ausrüstung des Spielers
4.1 Schläger
4.1 a. Für den Schlag zugelassene Schläger
4.1 b. Höchstzahl von 14 Schlägern; Schläger während einer Runde gemeinsam benutzen, hinzufügen und ersetzen
4.1 c. Verfahren, um überzählige Schläger als „nicht mehr im Spiel“ befindlich zu erklären
4.2 Bälle
4.2 a. Beim Spiel der Runde zugelassene Bälle
4.2 b. Ball zerbricht beim Spielen des Lochs
4.2 c. Ball erhält beim Spielen eines Lochs Kerbe oder Sprung
4.3 Gebrauch von Ausrüstung
4.3 a. Zulässige und verbotene Verwendung von Ausrüstung
4.3 b. Aus medizinischen Gründen verwendete Ausrüstung
II. Spielen der Runde und eines Lochs (Regeln 5-6)
Regel 5 – Spielen der Runde
5.1 Bedeutung von „Runde“
5.2 Üben auf dem Platz vor der Runde oder zwischen den Runden
5.2 a. Lochspiel
5.2 b. Zählspiel
5.3 Beginn und Ende einer Runde
5.3 a. Beginn der Runde
5.3 b. Ende der Runde
5.4 5.4  Spielen in Gruppen
5.4 a. Lochspiel
5.4 b. Zählspiel
5.5 Üben während der Runde oder bei Spielunterbrechung
5.5 a. Keine Übungsschläge beim Spielen eines Lochs
5.5 b. Beschränkung von Übungsschlägen zwischen zwei Löcher
5.5 c. Üben während der Spielunterbrechung oder anderer Spielaussetzung
5.6 Unangemessene Verzögerung; zügiges Spiel
5.6 a. Unangemessene Verzögerung des Spiels
5.6 b. Zügiges Spiel
5.7 Unterbrechung des Spiels; Wiederaufnahme des Spiels
5.7 a. Wann Spieler das Spiel unterbrechen dürfen oder müssen
5.7 b. Pflichten der Spieler bei Unterbrechung des Spiels durch die Spielleitung
5.7 c. Pflichten der Spieler bei Wiederaufnahme des Spiels
5.7 d. Ball bei Spielunterbrechung aufnehmen; Ball zurücklegen und ersetzen bei Wiederaufnahme des Spiels
Regel 6 – Spielen eines Lochs
6.1 Das Spiel eines Lochs beginnen
6.1 a. Wann das Loch beginnt
6.1 b. Ball muss von innerhalb des Abschlags gespielt werden
6.2 Spielen eines Balls vom Abschlag
6.2 a. Wann Regeln für den Abschlag gelten
6.2 b. Regeln für den Abschlag
6.3 Beim Spielen eines Lochs benutzter Ball
6.3 a. Einlochen mit demselben Ball, der vom Abschlag gespielt wurde
6.3 b. Einsetzen eines anderen Balls, während Loch gespielt wird
6.3 c. Falscher Ball
6.3 d. Wann ein Spieler mehr als einen Ball gleichzeitig spielen darf
6.4 Spielfolge beim Spielen des Lochs
6.4 a. Lochspiel
6.4 b. Zählspiel
6.4 c. Spielen eines provisorischen Balls oder anderen Balls vom Abschlag
6.4 d. Wenn Spieler Erleichterung von irgendwo außerhalb des Abschlags in Anspruch nimmt oder einen provisorischen Ball von irgendwo außerhalb des Abschlags spielen möchte
6.5 Beenden eines Lochs
III. Spielen des Balls (Regeln 7-11)
Regel 7 – Ballsuche: Finden und Identifizieren des Balls
7.1 Wie redlich nach dem Ball gesucht wird
7.1 a. Spieler darf angemessen handeln, um den Ball zu finden und zu identifizieren
7.1 b. Was zu tun ist, wenn während des Versuchs, den Ball zu finden oder zu identifizieren, Sand bewegt wird, der die Lage des Balls eines Spielers beeinträchtigt
7.2 Identifizieren des Balls
7.3 Ball zum Identifizieren aufnehmen
7.4 Ball versehentlich beim Versuch bewegt, ihn zu finden oder zu identifizieren
Regel 8 – Den Platz spielen, wie er vorgefunden wird
8.1 Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen
8.1 a. Unerlaubte Handlungen
8.1 b. Erlaubte Handlungen
8.1 c. Strafe vermeiden, durch Wiederherstellen der Bedingungen, die unter Verstoß gegen die Regeln 8.1a(1) oder 8.1a(2) verbessert wurden
8.1 d. Wiederherstellen von Bedingungen, die verschlechtert wurden, nachdem der Ball zur Ruhe kam
8.2 Absichtliche Handlungen des Spielers, um andere äußere Bedingungen zu verändern, die seinen eigenen ruhenden Ball oder den zu spielenden Schlag beeinflussen
8.2 a. Wann Regel 8.2 gilt
8.2 b. Unzulässige Handlungen um äußerer äußere Bedingungen zu verändern
8.3 Absichtliche Handlungen des Spielers, um äußere Bedingungen zu verändern, die den ruhenden Ball oder zu spielenden Schlag eines anderen Spielers beeinflussen
8.3 a. Wann Regel 8.3 gilt
8.3 b. Unzulässige Handlungen um äußere physikalische Bedingungen zu verändern
Regel 9 – Ball gespielt, wie er liegt; ruhenden Ball aufgenommen oder bewegt
9.1 Ball gespielt, wie er liegt
9.1 a. Ball von der Stelle spielen, an der er zur Ruhe kam
9.1 b. Vorgehensweise, wenn sich der Ball beim Rückschwung oder während des Schlags bewegt
9.2 Entscheiden, ob sich ein Ball bewegt hat und wodurch die Bewegung verursacht wurde
9.2 a. Entscheiden, ob ein Ball sich bewegt hat
9.2 b. Entscheiden, was die Bewegung eines Balls verursachte
9.3 Ball durch Naturkräfte bewegt
9.4 Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt
9.4 a. Wann der aufgenommene oder bewegte Ball zurückgelegt werden muss
9.4 b. Strafe für Aufnehmen oder absichtliches Berühren des Balls, oder für das Verursachen, dass er sich bewegt
9.5 Ball durch Gegner im Lochspiel aufgenommen oder bewegt
9.5 a. Wann ein aufgenommener oder bewegter Ball zurückgelegt werden muss
9.5 b. Strafe für Aufnehmen oder absichtliche Berühren des Balls, oder für das Verursachen, das sich der Ball bewegt
9.6 Ball durch äußeren Einfluss aufgenommen oder bewegt
9.7 Ballmarker aufgenommen oder bewegt
9.7 a. Ballmarker muss zurückgelegt werden
9.7 b. Strafe für das Aufnehmen des Ballmarkers, oder das Verursachen, dass er sich bewegt
Regel 10 – Auf einen Schlag vorbereiten und diesen ausführen; Beratung und Hilfe; Caddies
10.1 Einen Schlag ausführen
10.1 a. Ehrlich nach dem Ball schlagen
10.1 b. Verankern des Schlägers
10.1 c. Beim Schlag auf der Spiellinie oder auf beiden Seiten der Spiellinie stehen
10.1 d. Sich bewegenden Ball spielen
10.2 Beratung und andere Hilfe
10.2 a. Beratung
10.2 b. Andere Hilfe
10.3 Caddies
10.3 a. Caddie darf Spieler während der Runde unterstützen
10.3 b. Erlaubte Handlungen eines Caddie
10.3 c. Spieler für Handlungen und Regelverstöße des Caddies verantwortlich
Regel 11 – Ball in Bewegung trifft versehentlich Person, Tier oder Gegenstand; Absichtliche Handlungen, um einen Ball in Bewegung zu beeinflussen
11.1 Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss
11.1 a. Keine Strafe für irgendeinen Spieler
11.1 b. Der Ball muss gespielt werden, wie er liegt
11.2 In Bewegung befindlicher Ball absichtlich durch eine Person abgelenkt oder aufgehalten
11.2 a. Wann Regel 11.2 Anwendung findet
11.2 b. Wann Strafe für einen Spieler anfällt
11.2 c. Stelle, von der ein absichtlich abgelenkter oder aufgehaltener Ball gespielt werden muss
11.3 Gegenstände absichtlich bewegen oder Bedingungen verändern um einen Ball in Bewegung, zu beeinflussen
IV. Sonderregeln für Bunker und Grüns (Regeln 12-13)
Regel 12 – Bunker
12.1 Wann ein Ball im Bunker liegt
12.2 Ball im Bunker spielen
12.2 a. Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe und beweglicher Hemmnisse
12.2 b. Beschränkungen, den Bunkersand zu berühren
12.3 Sonderregeln für Erleichterung bei einem Ball im Bunker
Regel 13 – Grüns
13.1 Auf Grüns erlaubte oder geforderte Handlungen
13.1 a. Wann ein Ball auf dem Grün liegt
13.1 b. Markieren, Aufnehmen und Reinigen des Balls
13.1 c. Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind
13.1 d. Wenn Ball oder Ballmarker sich auf dem Grün bewegen
13.1 e. Kein absichtliches Prüfen der Grüns
13.1 f. Von einem falschen Grün muss Erleichterung in Anspruch genommen werden
13.2 Flaggenstock
13.2 a. Flaggenstock im Loch belassen
13.2 b. Flaggenstock aus dem Loch entfernen
13.2 c. Ball ruht am Flaggenstock im Loch
13.3 Ball ragt über den Lochrand hinaus
13.3 a. Wartezeit, um festzustellen ob ein über den Lochrand hinausragender Ball ins Loch fallen wird
13.3 b. Was zu tun ist, wenn ein über den Lochrand hinausragender Ball aufgenommen oder bewegt wird, bevor die Wartezeit zu Ende ist
V. Ball aufnehmen und ins Spiel zurückbringen (Regel 14)
Regel 14 – Vorgehensweise mit dem Ball: Markieren, Aufnehmen und Reinigen, an Ort und Stelle zurücklegen, Droppen im Erleichterungsbereich, Spielen vom falschen Ort
14.1 Ball markieren, aufnehmen und reinigen
14.1 a. Stelle des aufzunehmenden und zurückzulegenden Balls muss markiert werden
14.1 b. Wer den Ball aufnehmen darf
14.1 c. Aufgenommenen Ball reinigen
14.2 Ball an eine Stelle zurücklegen
14.2 a. Ursprünglicher Ball muss verwendet werden
14.2 b. Wer den Ball zurücklegen muss und wie er zurückgelegt werden muss
14.2 c. Wohin der Ball zurückzulegen ist
14.2 d. Wohin der Ball zurückgelegt werden muss, wenn die ursprüngliche Lage verändert wurde
14.2 e.
14.2 f. Was zu tun ist, wenn der zurückgelegte Ball nicht an der ursprünglichen Stelle liegen bleibt
14.3 Ball in Erleichterungsbereich droppen
14.3 a. Der ursprüngliche Ball oder ein anderer Ball dürfen verwendet werden
14.3 b. Der Ball muss richtig gedroppt werden
14.3 c. Auf die richtige Art und Weise gedroppter Ball muss im Erleichterungsbereich zur Ruhe kommen
14.3 d. Was zu tun ist, wenn ein auf die richtige Art und Weise gedroppter Ball von einer Person absichtlich abgelenkt oder aufgehalten wird
14.4 Wann der Ball des Spielers wieder im Spiel ist, nachdem der ursprüngliche Ball nicht mehr im Spiel war
14.5 Fehler beim Ersetzen, Zurücklegen, Droppen oder Legen des Balls berichtigen
14.5 a. Ein Spieler darf den Ball, sofern dieser noch nicht gespielt wurde, aufnehmen, um den Fehler zu berichtigen
14.5 b. Wann der Spieler beim Berichtigen eines Fehlers nach einer anderen Regel oder einer anderen Erleichterungsmöglichkeit Erleichterung in Anspruch nehmen darf
14.5 c. Das Aufnehmen des Balls zum Berichtigen eines Fehlers ist straflos
14.6 Nächsten Schlag von der Stelle des vorhergegangenen Schlags machen
14.6 a. Vorherigen Schlag vom Abschlag gespielt
14.6 b. Vorheriger Schlag vom Gelände, aus einer Penalty Area oder einem Bunker gespielt
14.6 c. Vorheriger Schlag vom Grün gespielt
14.7 Spielen vom falschen Ort
14.7 a. Ort von dem der Ball gespielt werden muss
14.7 b. Wie ein Loch im Zählspiel zu beenden ist, nachdem vom falschen Ort gespielt wurde
VI. Straflose Erleichterung (Regeln 15-16)
Regel 15 – Erleichterung von losen hinderlichen Naturstoffen und beweglichen Hemmnissen (einschließlich Ball oder Ballmarker, die das Spiel unterstützen oder beeinträchtigen)
15.1 Lose hinderliche Naturstoffe
15.1 a. Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs
15.1 b. Ball beim Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe bewegt
15.2 Bewegliche Hemmnisse
15.2 a. Erleichterung von beweglichen Hemmnissen
15.2 b. Erleichterung für Ball, der in oder auf einem beweglichen Hemmnis liegt, aber nicht gefunden wird
15.3 Ball oder Ballmarker unterstützen oder stören das Spiel
15.3 a. Ball auf dem Grün unterstützt das Spiel
15.3 b. Ball auf dem Platz stört das Spiel
15.3 c. Ballmarker unterstützt oder beeinträchtigt das Spiel
Regel 16 – Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse), Gefährdung durch Tiere, eingebetteter Ball
16.1 Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse)
16.1 a. Wann Erleichterung zulässig ist
16.1 b. Erleichterung für einen Ball im Gelände
16.1 c. Erleichterung für einen Ball im Bunker
16.1 d. Erleichterung für einen Ball auf dem Grün
16.1 e. Erleichterung für einen Ball der nicht gefunden wird, der aber in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt
16.1 f. Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone in ungewöhnlichen Platzverhältnissen muss Erleichterung in Anspruch genommen werden
16.2 Gefährdung durch Tiere
16.2 a. Wann Erleichterung in Anspruch genommen werden darf
16.2 b. Wie Erleichterung bei Gefährdung durch Tiere in Anspruch genommen werden darf
16.3 Eingebetteter Ball
16.3 a. Wann Erleichterung in Anspruch genommen werden darf
16.3 b. Erleichterung für eingebetteten Ball
16.4 Ball aufnehmen, um zu sehen, ob er sich in einer Lage befindet, aus der Erleichterung gewährt wird
VII. Erleichterung mit Strafe (Regeln 17-19)
Regel 17 – Penalty Areas
17.1 Wahlmöglichkeiten wenn ein Ball in einer Penalty Area liegt
17.1 a. Wann der Ball in der Penalty Area ist
17.1 b. Der Spieler darf den Ball in der Penalty Area spielen, wie er liegt oder Erleichterung mit Strafschlag in Anspruch nehmen
17.1 c. Erleichterung für einen Ball der nicht gefunden wurde, aber in Penalty Area liegt
17.1 d. Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area
17.1 e. Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone innerhalb einer Penalty Area muss Erleichterung in Anspruch genommen werden
17.2 Möglichkeiten, nachdem der Ball innerhalb einer Penalty Area gespielt wurde
17.2 a. Wenn ein Ball nach dem Schlag in einer Penalty Area, in derselben oder einer anderen Penalty Area zur Ruhe kommt
17.2 b. Sofern aus Penalty Area gespielter Ball verloren, Aus oder unspielbar außerhalb Penalty Area ist
17.3 Keine Erleichterung nach anderen Regeln für einen Ball in der Penalty Area
Regel 18 – Erleichterung unter der Strafe von Schlag und Distanzverlust, Ball verloren oder Aus, provisorischer Ball
18.1 Erleichterung unter der Strafe von Schlag und Distanzverlust ist jederzeit zulässig
18.2 Ball verloren oder Aus: Erleichterung mit der Strafe von Schlag und Distanzverlust muss in Anspruch genommen werden
18.2 a. Wann der Ball verloren oder Aus ist
18.2 b. Verfahren, wenn der Ball verloren oder im Aus ist
18.3 Provisorischer Ball
18.3 a. Wann provisorischer Ball erlaubt ist
18.3 b. Ankündigung, einen provisorischen Ball zu spielen
18.3 c. Provisorischen Ball spielen, bis er zum Ball im Spiel wird oder aufgegeben wird
Regel 19 – Ball unspielbar
19.1 Der Spieler darf einen Ball überall für unspielbar halten, außer in einer Penalty Area
19.2 Erleichterungsverfahren für einen unspielbaren Ball im Gelände oder auf dem Grün
19.2 a. Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust
19.2 b. Erleichterung „auf der Linie zurück“
19.2 c. Seitliche Erleichterung
19.3 Erleichterungsverfahren für unspielbaren Ball im Bunker
19.3 a. Normale Erleichterungsmöglichkeiten (ein Strafschlag)
19.3 b. Zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit (zwei Strafschläge)
VIII. Vorgehensweise für die Spieler und die Spielleitung bei strittigen Fällen der Regelanwendung (Regel 20)
Regel 20 – Entscheidungen von strittigen Regelfällen während der Runde; Regelentscheidungen durch den Referee und die Spielleitung
20.1 Entscheidungen von strittigen Regelfällen während der Runde
20.1 a. Spieler müssen unangemessene Verzögerung vermeiden
20.1 b. Strittige Regelfälle im Lochspiel
20.1 c. Strittige Regelfälle im Zählspiel
20.2 Entscheidungen zu Regelfragen
20.2 a. Entscheidungen durch den Referee
20.2 b. Entscheidungen durch die Spielleitung
20.2 c. Auswertung von Videobeweisen nach dem Prinzip „mit bloßem Auge erkennbar“
20.2 d. Unter welchen Umständen falsche Regelentscheidungen berichtigt werden
20.2 e. Disqualifikation von Spielern, nachdem das Ergebnis eines Lochspiels oder eines Zählspiel Turniers feststeht
20.3 Nicht von den Regeln erfasste Fälle
IX. Andere Spielformen (Regeln 21-24)
Regel 21 – Andere Formen des Einzel-Zählspiels und Lochspiels
21.1 Stableford
21.1 a. Überblick über Stableford
21.1 b. Zählweise bei Stableford
21.1 c. Strafen bei Stableford
21.1 d. Ausnahme zu Regel 11.2 im Stableford
21.1 e. Wann eine Runde bei Stableford beendet ist
21.2 Höchstergebnis
21.2 a. Überblick für Höchstergebnis
21.2 b. Ergebnis bei Höchstschlagzahl
21.2 c. Strafen bei Höchstschlagzahl
21.2 d. Ausnahme zu Regel 11.2 bei Höchstschlagzahl
21.2 e. Wann eine Runde bei Höchstschlagzahl beendet ist
21.3 Par / Bogey
21.3 a. Überblick über Par / Bogey
21.3 b. Spielergebnis im Par / Bogey
21.3 c. Strafen bei Par / Bogey
21.3 d. Ausnahme zu Regel 11.2 bei Par / Bogey
21.3 e. Wann eine Runde bei Par / Bogey beendet ist
21.4 Dreiball – Lochspiel
21.4 a. Überblick über Dreiball – Lochspiel
21.4 b. Spielen außerhalb der Reihenfolge
21.4 c. Ball oder Ballmarker von einem Gegner aufgenommen oder bewegt
21.5 Andere Formen Golf zu spielen
Regel 22 – Vierer
22.1 Übersicht über Vierer
22.2 Jeder Partner kann für die Partei handeln
22.3 Partei muss abwechselnd schlagen
22.4 Beginn der Runde
22.4 a. Welcher Partner zuerst spielt
22.4 b. Startzeit und Startort
22.5 Partner dürfen Schläger gemeinsam benutzen
Regel 23 – Vierball
23.1 Übersicht über Vierball
23.2 Zählweise im Vierball
23.2 a. Ergebnis der Partei für ein Loch im Lochspiel oder im Zählspiel
23.2 b. Scorekarte der Partei im Zählspiel
23.2 c. Ausnahme zu Regel 11.2 im Vierball
23.3 Wann die Runde beginnt und endet, wann ein Loch beendet ist
23.3 a. Wann die Runde beginnt
23.3 b. Wann die Runde endet
23.3 c. Wann ein Loch beendet  ist
23.4 Einer oder beide Partner dürfen die Partei vertreten
23.5 Handlungen des Spielers, die das Spiel des Partners beeinflussen
23.5 a. Der Spieler darf alle Handlungen mit dem Ball des Partners vornehmen, die dem Partner erlaubt sind
23.5 b. Partner ist für die Handlungen des Spielers verantwortlich
23.6 Spielfolge der Partei
23.7 Partner dürfen Schläger gemeinsam benutzen
23.8 Wann eine Strafe nur für einen Partner gilt oder für beide Partner
23.8 a. Andere Strafen als die Disqualifikation
23.8 b. Strafen der Disqualifikation  
Regel 24 – Mannschaftsturniere
24.1 Übersicht über Mannschaftsturniere
24.2 Wettspielbedingungen in Mannschaftsturnieren
24.3 Mannschaftskapitän
24.4 Beratung erlaubt in Mannschaftsturnieren
24.4 a. Person, die die Mannschaft beraten darf (Berater)
24.4 b. Einschränkung der Berater beim Spielen
24.4 c. Keine Beratung zwischen anderen Mannschaftsmitgliedern außer Partnern

Wettspielordnung für Turniere des Club de Golf Mergelhof und des Internationalen Golfclubs Mergelhof

1. Allgemeines

Die im nachfolgenden aufgeführten Regelungen gelten für alle Wettspiele des Club de Golf Mergelhof und des Internationalen Golfclubs Mergelhof auf dem Golfplatz Mergelhof soweit einzelne Bestimmungen in der konkreten Ausschreibung des jeweiligen Turniers nichts anderes vorschreiben.

ACHTUNG! Durch die Anmeldung zu einem Turnier erklären Sie sich automatisch mit der Veröffentlichung eventuell angefertigter Bilder/Fotos von Ihnen einverstanden (z.B. Siegerehrung u.s.w.).

2. Spielbedingungen

Die Wettspiele unterliegen

  • den Golfregeln des Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews (R&A) in der jeweils gültigen Auflage mit den vom Deutschen Golfverband (DGV) und von der Royal Belgian Golf Association (Fédération Royale Belge de Golf) anerkannten Übersetzungen sowie den dazu jährlich ergehenden Entscheidungen (Decisions on the Rules of Golf),
  • dem “EGA Handicap System” der European Golf Association (EGA) in seiner von der Royal Belgian Golf Association und der vom DGV (DGV-Vorgabensystem) herausgegeben Fassung in der jeweils aktuellen Ausgabe,
  • den in den jew. Ausschreibung gemachten Vorgaben einschließlich dieser Wettspielordnung und
  • den aktuellen Platzregeln des Golfplatzes Mergelhof.

In begründeten Fällen können einzelne Regelungen für ein Turnier bis zum Beginn des 1. Starts des jew. Wettspiels angepasst werden (z.B. bei ungewöhnlichen Platzverhältnissen).

3. Verteilung der Spielvorgaben und Vorgabewirksamkeit

Die Verteilung der Vorgaben ist für den Golfplatz Mergelhof festgelegt und richtet sich nach dem Schwierigkeitsgrad der Löcher, d.h. die Vorgabepunkte werden beginnend mit dem schwierigsten Loch einzeln auf die Löcher verteilt. Sie ist in der Regel auf den Scorekarten angegeben. Ist die Spielform “Einzel Zählspiel” oder “Einzel Stableford”, so ist das Wettspiel vorgabewirksam, es sei denn es ist in der Ausschreibung etwas anderes bestimmt.

4. Teilnahmevoraussetzungen

Ist ein Wettspiel nicht als “offenes Turnier” deklariert oder der Kreis der Teilnahme-berechtigten anders definiert, so ist die Teilnahme auf Mitglieder des Club de Golf Mergelhof und des Internationalen Golfclub Mergelhof beschränkt. Mit Ausnahme der PE-Turniere beträgt die höchste Stammvorgabe der Teilnehmer 36 sofern in der jeweiligen Ausschreibung nicht anders angegeben. Bei PE Turnieren spielen Teilnehmer mit einem niedrigeren Handicap als 36 außer Konkurrenz. Ein Professional nimmt grundsätzlich außer Konkurrenz teil.

5. Zu nutzende Abschläge

Soweit nicht anders angegeben, sind die Abschläge entsprechend dem Handicap des jew. Teilnehmers zu benutzen:

  • Handicap <= -18,4 : Damen: blau, Herren: weiß
  • Handicap >= -18,4 : Damen: rot, Herren: gelb

6. Anmeldung

Anmeldungen für die einzelnen Wettspiele können entweder auf dem Aushang im Clubhaus oder über das Internet vorgenommen werden. Anmeldungen über den Aushang im Clubhaus: Der Eintrag in die Meldeliste ist in Druckschrift vorzunehmen. Diese Anmeldung ist möglich ab Aushang der Meldeliste (in der Regel 2 Wochen vor dem Wettspieltag) bis zum Meldeschluss (in der Regel 3 Tage vor dem Wettspiel). Ist die Meldeliste voll, so können Einträge auf der Reserveliste vorgenommen werden. Es ist nicht zulässig auf der Meldeliste oder der Reserveliste gestrichene oder nicht lesbar gemachte Einträge zu überschreiben. Ein solcher Eintrag wird nicht für das jeweilige Wettspiel berücksichtigt. Streichungen auf der Meldeliste und nicht ausgeschöpfte Kontingente aus den für das Internet reservierten Anmeldungen werden aus der Reserveliste aufgefüllt. Anmeldung über das Internet. Ein Teil der Anmeldungen ist für das Internet reserviert. Diese können über die Internet Adressen www.gc-mergelhof.net und www.mygolf.de vorgenommen werden.
Wird eine Anmeldung nicht bis  zum Meldeschluss zurückgenommen, so ist die Anmeldung spätestens bei Veröffentlichung  der Startliste verbindlich. Bei Nichtantritt ohne rechtzeitige Rücknahme der Anmeldung ist die Meldegebühr nachträglich bei der Sportkommission oder im Büro des Golfclubs zu entrichten.  Im Wiederholungsfalle kann der Spielausschuss längere Spielsperren aussprechen.

7. Zusammensetzung der Spielergruppen

Bei der Zusammensetzung der Flights wird in der Regel das Handicap der beteiligten Spieler zugrunde gelegt, so dass die Spieler eines Flights eine ähnliche Spielstärke aufweisen und früher startende Flights ein niedrigeres Handicap aufweisen als spätere. Jedoch wird darüber hinaus soweit möglich und sinnvoll auf weitere Randbedingungen Rücksicht genommen. Die Startliste kann in der Regel 1 Tag nach Meldeschluss am Aushang und über die Internet Adresse www.gc-mergelhof.net eingesehen werden.

8. Meldegebühr / Nenngeld

Das Nenngeld ist spätestens 10 Minuten vor dem Start bei der Abholung der Scorekarte zu entrichten.

9. Preise und Stechen

Die Einteilung der Preisklassen erfolgt nach Eingang der Meldungen vor dem Turnierstart. Es findet bei allen Wettspielen ein Doppelpreisausschluss statt, d.h., jeder Teilnehmer kann nur einen Preis gewinnen. Ausgenommen davon sind Sonderpreise. Grundsätzlich gilt “Brutto vor Netto”. Das bedeutet, dass bei gleicher Platzierung eines Spielers bei den Brutto- und den Nettopreisen der Bruttopreis Vorrang hat. Ausnahmen können im Einzelfall durch den Sponsor eines Preises bestimmt werden. Bei gleichem Ergebnis zweier oder mehrerer Spieler erfolgt ein Stechen, wobei (entsprechend der Vorgabenverteilung) die schwersten 9 Löcher, bei weiterer Gleichheit die schwersten 6 Löcher, sodann die schwersten 3 Löcher, schließlich das schwersten Loch gewertet wird. Besteht dann immer noch Gleichheit, entscheidet das Los. Dieses Stechen wird mithilfe des aktuell eingesetzten Computerprogramms vorgenommen. Abweichend hiervon wird bei den Clubmeisterschaften und bei Lochspielen das Wettspiel beginnend mit dem ersten Loch bis zur Entscheidung fortgesetzt (sudden death). Bei Turnieren über mehrere Runden und während eines Lochwettspiels ändern sich die Vorgaben für die einzelnen Löcher nicht. Ist der Gewinner eines Preises bei der Siegerehrung nicht anwesend, so wird der entspr. Preis nicht weitergegeben. Ausnahmen können ggf. durch den Sponsor eines Preises bestimmt werden.

10. Sonderpreise

Voraussetzung für eine Berücksichtigung für die Wertung “Nearest to the pin” ist die Lage des Balles auf dem Grün, für die Wertung “Longest Drive” auf dem Fairway des jeweiligen Loches.

11. Beendigung des Wettspiels und Siegerehrung

Ein Wettspiel ist mit Abschluss der Siegerehrung und Veröffentlichung der endgültigen Ergebnisliste, nach einer Einspruchsfrist von 15 Minuten, offiziell beendet. Bis zu diesem Zeitpunkt ist die Preisvergabe vorläufig. Ist der Gewinner eines Preises bei der Siegerehrung nicht anwesend, so verfällt der Preis. Im Ausnahmefall kann durch den jeweiligen Sponsor eines Preises bestimmt werden, dass der Preis an den nächstplatzierten weitergegeben wird. Sollte in einem solchen Fall dieser ebenfalls einen Preis gewonnen haben, wird auch dieser Preis weitergegeben, usw.

12. Motorgetriebene Golf-Carts

Spieler müssen zu jeder Zeit während der festgesetzten Runde zu Fuß gehen. Bei körperlicher Behinderung, die das Absolvieren der Wettspielrunde ohne Cart nicht erlaubt, kann die Benutzung durch die Spielleitung gestattet werden. Es muss ein aktuelles Attest vorgelegt werden. Das Benutzen irgendeines nicht erlaubten Beförderungsmittels führt zur Disqualifikation.

13. Benutzung von elektronischen Geräten

Die Benutzung von Mobiltelefonen und Funkgeräten ist nicht gestattet. Werden solche Geräte mitgeführt, so sind sie grundsätzlich während des Wettspiels ausgeschaltet zu lassen. Als einzige Ausnahme ist die Benutzung eines Mobiltelefons zur Abwendung einer im Rahmen des Spiels entstandenen Notsituation erlaubt. Audiovisuelle Hilfsmittel können verwendet werden, sofern nur Entfernungen gemessen werden. Der Verstoß gegen diese Regelung führt zur Disqualifikation.

14. Spielleitung

Bei Turnieren, die vom Club de Golf Mergelhof oder durch den Internationalen Golfclub Mergelhof ausgerichtet werden, besteht die Spielleitung aus mindestens 3 Personen. Die namentliche Zusammensetzung der Spielleitung wird vor Beginn des Turniers bekannt gegeben.

15. Spielzeit

Die  Spielzeit, für die jeweiligen 18 Löcher wird auf die Scorekarte vorgegeben. Bei Verzögerungen wird die Spielleitung den entsprechenden Verursacher ermahnen und zu zügigem Spiel auffordern. Falls dies ohne Erfolg bleibt, wird die Spielleitung entspr. Regel 6-7 der unter Pkt. 2 genannten offiziellen Golfregeln Strafschläge verteilen bzw. Verursacher disqualifizieren.

 

 Haus- und Platzordnung

Um als Golfspieler einen geregelten Spielbetrieb auf der Golfanlage erwarten zu dürfen bedarf es
gegenseitiger Rücksichtnahme. Deshalb gelten folgende Regelungen:

Jeder Spieler soll die Möglichkeit haben, entsprechend seiner Spielstärke „sein“ Spiel zu spielen.
Dies bedeutet, dass der schwächere Spieler erkennen und akzeptieren muss, dass ein besserer Spieler
ggf. eine zügigere Runde spielen kann und möchte.

Umgekehrt muss der bessere Spieler akzeptieren, dass der schwächere Spieler nicht so schnell
spielen kann, wie er selbst. Regel 1.2 (Offizielle Golfregeln) beschreibt daher die Anforderung an
Spieler, entsprechend des „Spirit of the Game“ zu spielen und Regel 5.6 beschreibt das zügige
Spiel.

Für den Club de Golf Mergelhof gelten folgende Regelungen:

1. Startzeiten / Abschlag
• Jegliches Spiel (Mitglieder sowie Gäste) auf dem Platz ist im Sekretariat anzumelden.
• Spieler verlieren ihre Startzeit, wenn sie nicht bis spätestens zehn Minuten vor Ihrer Startzeit
eingecheckt haben. Sie müssen damit rechnen, dass ihre Startzeit weitergegeben wird.
• Im Wiederholungsfall wird für Spieler, die Ihre gebuchte Startzeit nicht absagen und nicht
wahrnehmen, keine Reservierung mehr vorgenommen.
• Ohne Begleichung des Greenfees haben Gäste kein Spielrecht.
• Ohne besondere Genehmigung ist die Runde immer am ersten Loch zu beginnen. Abkürzungen sind nicht
gestattet.
• Mitglieder müssen ihr Bagtag, Gastspieler ihr Greenfeeticket deutlich sichtbar an ihrem Golfbag
anbringen. Beim Spiel außerhalb der Bedingungen des Spielrechts oder beim Spiel ohne gültiges
Greenfeeticket ist ein erhöhtes Greenfee von 150 Euro zu zahlen.
• Es darf maximal in Gruppen von vier Personen gespielt werden.
• Jeder Spieler muss seine Schläger in einem eigenen Golfbag transportieren.

2. Vorrecht auf dem Platz
• Sowohl in Privatrunden als auch in Turnieren hat die schnellere Spielergruppe Vorrang vor einer
langsameren Spielergruppe. Eine langsame Spielergruppe muss eine schnellere Spielergruppe
durchspielen lassen, wenn sie mehr als ein Loch vor sich frei hat.
• Einzelspieler haben kein Durchspielrecht und auch kein Recht auf eine alleinige Startzeit.
• Sämtliche Platzpflegemaschinen haben Vorrang.
• Ein Golfcart berechtigt nicht automatisch zum Durchspielen bei der Vordergruppe.

3. Bekleidung
Auf der Golfanlage ist eine angemessene Bekleidung vorgeschrieben. Herren müssen Hemden mit Kragen
tragen, Jogginganzüge, Blue Jeans oder Shorts (Ausnahme: Bermudas) sind nicht zugelassen.

4. Schonung des Platzes
• Bei Probeschwüngen ist jede Beschädigung des Platzes (vor allem der Abschläge) zu vermeiden. Auf
den Grüns und Abschlägen dürfen keine Taschen abgestellt werden.
• Beim Verlassen eines Bunkers muss der Spieler seine Spuren einebnen. Gleiches gilt für
Pitchmarken auf den Grüns und Divots im Gelände.
1
Quelle: www.golf.de/dgv/serviceportal Stand: Mai 2019

5. Abfall
• Es ist selbstverständlich, dass Papier oder sonstige Abfälle nicht auf dem Platz weggeworfen
werden.
• Raucher müssen Asche und Kippen in eigenen Aschenbechern entsorgen. Bei Trockenheit Wetter kann
ein allgemeines Rauchverbot wegen Waldbrandgefahr ausgesprochen werden.

6. Driving Range
• Die Gebote gegenseitiger Rücksichtnahme und Schonung des Platzes gelten auch auf der Driving
Range.
• Das Einsammeln von Driving Range Bällen wird als Diebstahl verfolgt. Nur auf dem Putting- und
Pitchinggrün dürfen diese Bälle ausschließlich in die Ballkörbe eingesammelt werden.
• Driving-Range-Bälle dürfen nicht auf dem Platz benutzt werden.
• Auf dem Puttinggrün dürfen nur Putts und flache Annäherungsschläge geübt werden. Für hohe
Annäherungsschläge steht das Pitchinggrün zur Verfügung.

7. Kinder
• Kinder sind willkommen. Sie dürfen sich aus Sicherheitsgründen jedoch nur dann auf den
Übungseinrichtungen aufhalten, wenn sie dort tatsächlich üben wollen.
• Kinder unter zwölf Jahren dürfen nur in Begleitung von Aufsichtspersonen üben.

8. Hunde / Haustiere
Hunde sind an der Leine erlaubt. Stört ein Hund den erheblich Spielbetrieb oder verschmutzt er den
Platz, kann dem Spieler die Erlaubnis entzogen werden, einen Hund mit auf den Platz zu nehmen.

9. Mobiltelefone
• Mobiltelefone sind auf dem Platz erlaubt. Es wird jedoch erwartet, dass diese ohne Störung des
Spielbetriebs eingesetzt werden.

10. Verhaltensvorschriften
Entsprechend Regel 1.2b gelten für den folgende Verhaltensvorschriften:

Ein Fehlverhalten bzw. ein schwerwiegendes Fehlverhalten liegt vor, wenn gegen traditionell
herausgebildete und allgemein anerkannte Verhaltensregeln beim Golfsport nachhaltig verstoßen wird.
Als Fehlverhalten kann insbesondere angesehen werden:
• Mit dem Trolley zwischen Grün und daran angrenzendem Bunker hindurchzufahren bzw. über das
Vorgrün zu fahren.
• Einen Schläger aus Ärger in den Boden zu schlagen bzw. den Schläger oder Einrichtungen des
Platzes zu beschädigen.
• Einen Schläger zu werfen.
• Einen anderen Spieler während des Schlags durch Unachtsamkeit abzulenken.
• Pitchmarken nicht auszubessern, Bunker nicht zu harken oder Divots nicht zurückzulegen.

Strafe für Verstoß:
Erster Verstoß – Ein Strafschlag

Zweiter Verstoß – Grundstrafe

Dritter Verstoß – Disqualifikation
2
Quelle: www.golf.de/dgv/serviceportal Stand: Mai 2019

Als schwerwiegendes Fehlverhalten kann insbesondere angesehen werden:
• Absichtlich ein Grün erheblich zu beschädigen
• Abschlagmarkierungen oder Auspfähle zu versetzen
• Einen Schläger in Richtung einer anderen Person zu werfen
• Einen anderen Spieler absichtlich während seines Schlags abzulenken
• Wiederholte Verwendung vulgärer oder beleidigender Ausdrücke oder Gesten
• Personen zu gefährden oder zu verletzen

Strafe für Verstoß: Disqualifikation
Die Strafe für ein schwerwiegendes Fehlverhalten wird ggf. auch nach dem Turnier von der
Spielleitung verhängt.
Für Fehlverhalten in Privatrunden kann ein Platzverweis erteilt werden.

11. Hausrecht
Die Mitglieder des Vorstands, die Mitarbeiter des Sekretariats und die Marshalls handeln im Rahmen
ihrer Aufgaben im Auftrag des Vorstands. Ihren diesbezüglichen Weisungen ist Folge zu leisten. Bei
Zuwiderhandlung kann ein Platzverbot ausgesprochen werden.

Gemmenich, 01. Januar 2018

Die  SA- der Vorstand-die Spiel und Wettspielleitung

EDS RUNDEN

Allgemeine Rahmenausschreibung für Extra Day Scores (EDS) – Runden des Club de Golf Mergelhof und des Internationalen Golfclubs Mergelhof

Geltungsbereich

Diese Rahmenausschreibung gilt für alle EDS – Runden im Golfclub Mergelhof

Spielform für Extra Day Scores

Zulässige Spielform ist ausschließlich Zählspiel nach Stableford gemäß Regel 32 über 9 oder über 18 Löcher.

Spielbedingungen                              

Gespielt wird nach den offiziellen Golfregeln des Deutschen Golf Verbands (,,DGV’) in der am Tag des Wettspiels geltenden Fassung (einschließlich Amateurstatut) mit örtlich geltenden Platzregeln. Das Wettspiel wird nach dem DGV-Vorgabensystem ausgerichtet. Es gelten die aktuellen DGV-Wettspielbedingungen. Einsichtnahme in diese Verbandsordnungen ist während der Öffnungszeiten des Service-Centers möglich. Es gelten zusätzlich die Bestimmungen der Spiel- und Wettspielordnung des Golfclub Mergelhof in der am Tag des EDS gültigen Fassung.

Im Rahmen eines nicht vorgabenwirksamen Wettspiels kann keine EDS-Runde gespielt werden (siehe Ziffer 3.8.3 des DGV-Vorgabensystems).

Nenngeld

Das Spielen von EDS-Runden  kostet für  Mitglieder und Gäste  5,–€  je EDS-Runde. Diese Gebühr ist vor der Runde in Proshop zu bezahlen.

Spieltage

Das Erspielen von Extra Day Score ist nach Rücksprache mit dem Service-Center i.d.R. für Mitglieder täglich möglich. Für Gäste bieten wir diesen Service nur Werktags an.

Spielberechtigung

Extra Day Scores dürfen von Spielern der Vorgabenklassen 2 bis 6 eingereicht werden. Spieler mit einer DGV-Stammvorgabe in den DGV-VorgabenKlassen 1 (bis HCP – 4,4) können keinen Extra Day Score erspielen. Eine DGV-Vorgabe der Vorgabenklasse 1 kann nicht in einem Extra Day Score erspielt werden. Die erstmalige Erspielung einer DGV Stammvorgabe der DGV-Vorgabenklasse 5 kann nur in einem vorgabenwirksamen Wettspiel erfolgen.

Anmeldung

 Eine vorherige Anmeldung im Proshop ist erforderlich. Die Anmeldung muss folgende Einzelheiten berücksichtigen: Datum der Runde, Name des Spielers, Name und Vorgabe des Zählers, Anzahl der zu spielenden Löcher, Bezeichnung der Zählspielabschläge, von denen gespielt wird.

Zähler

 Zähler eines Spielers. der einen Extra Day Score einreicht, darf nur eine Person mit DGV-Stammvorgabe -36,0 oder besser sein. Es wird vorausgesetzt , dass EDS-Runden von Kinder und Jugendlichen durch Erwachsene als Zähler begleitet werden.

Spielleitung

 Spielleitung ist täglich aktuell im Proshop zu erfragen. Die Platzaufsicht handelt im Auftrage der Spielleitung die Kontrolle der Spielgeschwindigkeit (siehe Rahmenausschreibung) und zur Einhaltung der Etikette.

Bestimmung der für Extra Oay Score zu nutzenden Abschläge

 Alle in der Rahmenausschreibung genannten Abschläge für Damen und Herren sind auch für EDS-Runden i.d.R. täglich vorbereitet.

Abgabe der Zählkarte

 Die Scorekarte ist unverzüglich nach Beendigung des Extra Day Scores im Proshop abzugeben, nachdem der Zähler sie unterschrieben und der Spieler sie gegengezeichnet hat. Versäumt der Spieler die unverzügliche Abgabe der Zählkarte, so gilt dies als .No retum· (d.h., bei Nichtabgabe erfolgt i.d.R. eine Heraufsetzung der DGV-Stammvorgat>e um 0, 1 bzw. um 0,2. Bei Club-Vorgaben (-26 bis -54) erfolgt keine Heraufsetzung).

Veröffentlichung und Übermittlung personenbezogener Daten

 Mit der Meldung zu einem Extra-Day-Score erklärt sich der Spieler damit einverstanden, dass im Zusammenhang mit der Einstellung und Verarbeitung des Ergebnisses durch den Club personenbezogene Daten des Spielers (insbesondere Name, Vorgabe und Startzeit) veröffentlicht und an den DGV (DGV-lntranet;mygolf.de) übermittelt werden.

Schwerwiegende Verstöße gegen Etikette (Regel 33-7)

 Die Spielleitung kann den Spieler gemäß Regel 33-7 disqualifizieren, wenn sie zu der Ansicht gelangt, dass ein schwerwiegender Verstoß gegen die Etikettebestimmung begangen wurde. Das gilt auch für einen Verstoß gegen die Etikettebestimmung „Rücksicht auf andere Spieler – Nicht stören oder ablenken”, indem ein Spieler während der festgesetzten Runde Mobiltelefone, MP3-Player (z. B. iPods) oder andere elektronische Geräte benutzt, deren Benutzung nicht ausdrücklich durch die Spielleitung zugelassen wurde.

Entfernungsmessgeräte

 Das Benutzen von Entfernungsmessgeräten während der festgesetzten Runde ist erlaubt. Der Spieler darf sich über Entfernungen informieren, indem er ein Gerät verwendet, das ausschließlich Entfernungen misst. Benutzt ein Spieler während einer festgesetzten Runde ein Gerät, mit dem andere Umstände geschätzt oder gemessen werden können, so verstößt er gegen Regel 14-3, wofür die Strafe Disqualifikation ist, ungeachtet, ob die zusätzliche Funktion genutzt wurde.Der Einsatz darf jedoch nicht zu einer Spielverzögerung führen.

 Driver

 Jeglicher Driver, den ein Spieler mit sich führt, muss einen Schlägerkopf haben, der bezüglich Typ und Neigung der Schlagfläche {Loft) in dem vom R&A herausgegebenen und unter www.randa.org im Internet einsehbaren Verzeichnis zugelassener Driver aufgeführt ist. Driver, deren Schlägerkopf vor dem 1. Januar 1999 hergestellt wurde, sind von dieser Regelung befreit.

– Strafe für das Mitführen eines Schlägers unter Verstoss gegen diese Wettspielbedingung ohne diesen zu spielen:

Zwei Schläge für jedes Loch, bei dem ein Verstoß vorkam, höchstens jedoch vier Schläge pro Runde.

Bei einem Verstoß zwischen zwei Löchern wirkt sich die Strafe für das nächste Loch aus.

Es gilt Anmerkung 1 zu Regel 32-1 b.

– Strafe für das Spielen eines Schlages mit einem Schläger unter Verstoß gegen diese Wettspielbedingung  bedeutet: Disqualifikation.

Der Ball (Regel 5-1. Anmerkung)

 Es muss mit einem Ball gespielt werden, der in der vom R & A (Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews) herausgegebenen gültigen .conforming Golf Balls”- Liste aufgeführt ist.

Strafe für Verstoß: Disqualifikation

Weitere Infos

 Nur Amateure dürfen als Caddie eingesetzt werden. Golf-Carts sind für Wettspiel-Teilnehmer nur bei Vorlage eines aktuellen Attests zugelassen. Spieler dürfen während der festgesetzten Runde nicht auf irgendeinem Beförderungsmittel mitfahren, außer es ist von der Spielleitung genehmigt worden.

Haftung

 Der Golfclub Mergelhof übernimmt keine Haftung bei körperlichen Verletzungen, Beschädigungen und Verlusten jeglicher Art. Jeder Teilnehmer hat sich gegen Sportunfälle und Haftpflichtansprüche selbst zu versichern.

Inkrafttreten

 Diese Rahmenausschreibung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft und ersetzt alle früheren Rahmenausschreibungen für Extra Day Scores des Golfclub Mergelhof

 

Die  Spielformen

Lochwettspiel

Das Lochwettspiel ist das klassische 1 gegen 1 Spiel. Jedes Loch wird einzeln ausgespielt. Gewinnt ein Spieler ein Loch, liegt er “eins auf”, während sein Gegenspieler folglich “eins unter” liegt. Diese Lochergebnisse werden nach jedem Loch gegeneinander aufgerechnet. Das Lochspiel endet am letzten Loch bzw. an dem Loch, an dem die Niederlage für einen der beiden Spieler nicht mehr abzuwenden ist. Hier sind dann Ausdrücke wie beispielsweise “fünf auf drei” zu hören. Dies bedeutet: Ein Spieler lag “fünf auf”, bei nur noch drei zu spielenden Löchern.

Bestball

Wird meist als Stableford-Wettspiel ausgetragen. Jeder Spieler spielt seinen Ball. Am Ende eines jeden Loches wird nur das beste Ergebnis des gesamten Flights gewertet.

Scramble (Texas- und Florida-Scramble)

Der ganze Flight spielt als Mannschaft und wird zusammengewertet (Brutto oder Netto). Alle Spieler schlagen mit einem eigenen Ball ab und die Mannschaft entscheidet sich für den Ball, der am besten liegt. Dieser Ball wird mit einem Tee markiert und alle Mannschaftsmitglieder schlagen von dieser Stelle ihren zweiten Schlag, bis auf diese Art der Ball im Loch ist (Texasscramble). Beim Floridascramble schlagen ebenfalls alle Spieler ab, jedoch muß der Spieler, dessen Balllage ausgewählt wurde, aussetzen und darf erst beim nächsten Ball wieder ins Spielgeschehen eingreifen.

Vierer

Immer zwei Spieler spielen zusammen und schlagen abwechselnd den Ball. Es gibt mehrere Spielarten, auf die nachfolgend eingegangen wird.

Vierer mit Auswahldrive

Beide Spieler schlagen ab und spielen dann den ihrer Meinung nach besser liegenden Ball abwechselnd weiter.

Klassischer Vierer

Beim klassischen Vierer wechseln sich beide Spieler auch bei den Abschlägen ab. Das heißt der eine Spieler spielt immer die Abschläge der ungeradzahligen Löcher, während sein Mitspieler immer von den Abschläge der geradzahligen Löcher spielt.

Chapman-Vierer

Beim Chapman-Vierer schlagen beide Spieler ab, dann spielen sie den Ball des jeweils anderen Partners weiter. Erst dann entscheiden sie, welchen Ball sie nun gemeinsam weiterspielen möchten.

Vierball-Aggregat

Beide Spieler spielen ihren Ball, die Scores/Punkte werden nach Beendigung des Wettspiels addiert. Eine Beratung untereinander ist ausdrücklich verboten. Da jeder Spieler quasi ein Einzelwettspiel durchführt, ist diese Spielform (als einzige Viererspielform) vorgabewirksam.

Zählspiel

Einfachste Spielform. Jeder Schlag wird gezählt bis der Ball im Loch versenkt wurde. Es gibt eine Nettowertung und eine Bruttowertung. Bei der Bruttowertung zählt nur die absolute Schlaganzahl. Bei der Nettowertung zählt die absolute Schlaganzahl abzüglich der eigenen Vorgabe.

Stablefordspiel

Hier werden statt der Schläge Punkte gezählt. Auch hier gibt es eine Bruttowertung und eine Nettowertung.

Bruttowertung :

Für ein Bogey gibt es einen Punkt

Für  ein Par gibt es zwei Punkte

Für ein Birdie gibt es drei Punkte, usw.

Für ein Eagle gibt es vier Punkte

Nettowertung :

Bei der Nettowertung wird zusätzlich zu den Bruttopunkten die, je nach Loch und Handicap gegebene, Vorgabe hinzuaddiert.

RULES4YOU- Das Regularien-Online-Portal des Deutschen Golf Verbands

Die meisten von uns Golfern werden wohl beim Thema Golfregeln nicht gerade in Begeisterung ausbrechen. Es gibt eine Vielzahl von situationsabhängigen Regeln und manch einer von uns verliert da schnell den Überblick. Darf man zum Beispiel den Schläger im Bunker auflegen und wie ist das beim Droppen, muss die Schlägerhaube hierfür abgenommen werden?

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